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Diese beiden Arbeitsschritte (Kanten hobeln und Rillen ziehen) werden beim Lederriemen (Hauptgürtel) und dem kleineren Teil (Blende Rückseite) vollzogen.

Danach sollten beiden Teile wie auf dem Bild ersichtlich fertig sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im nächsten Arbeitsschritt werden die Klettflächen befestigt.

Der rauhe Klett (kleineres Teil, ca. 8-10cm) wird oben auf dem Lederriemen befestigt (vom Kostüm weg) während der längere, flauschige Teil (ca. 15-20cm) auf der gegenüberliegenden Riemen-Innenseite befestigt wird (zum Kostüm hin).

Dazu wird die Fläche kurz mit einem Bleistift markiert und mit einem Messer oder einer Klinge aufgeraut. Dadurch wird später der Kleber besser haften. Alternativ kann man die Fläche auch mit einem Schmirgelpapier anrauhen.

Wichtig ist, dass die Klettflächen zwischen den gezogenen Rillen liegen, damit man später die Naht dort versenkt anbringen kann.

Wir haben hier einmal zwischen den Rillen (rauher Klett)  und einmal leicht auf den Rillen (flauschiger Klett) liegend befestigt um die Wirkung zu zeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind die Flächen entsprechend aufgeraut, trägt man nun den Kleber auf. Hier verwenden wir Pattex. Es kann auch ein Leder- oder Komponentenkleber verwendet werden.

Natürlich muss auch die Rückseite der Klettflächen mit Kleber bestrichen werden.

Mit einem kleinen Materialstück (hier auf dem Bild das kleine dreieckige Lederstück) wird der Kleber sauber über die Fläche verstrichen - wie mit einer Spachtel. Dies sowohl bei der Lederfläche als auch beim Klett.

Nach ein paar Minuten (je nach Kleber) werden die Klettflächen aufgelegt und mit Druck auf das Leder gepresst um einen guten Halt zu gewährleisten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um den Gürtel ein gefälligeres Aussehen zu geben werden die Ecken abgerundet.

Dazu nehmen wir hier als Beispiel eine Beilagscheibe und legen diese über das Eck, zeichnen die Rundung mit dem Bleistift nach und schleifen das ganze mit einem Schleifgerät (hier ein kleiner Bandschleifer mit feinem Papier für den Modellbau) halbrund ab.

Sollte das Leder leicht fransen, kann man mit einem Schleifschwamm und/oder einer Schere nacharbeiten, bis die Rundung schön gleichmäßig ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vernähung vom Klett (große flauschige Fläche)

Im nächsten Schritt wird der Klett vernäht. Durch die Vernähung erhält der Klett einen besonderen Halt und reißt nicht so leicht aus. Alternativ kann man auch mit kleinen Schlagnieten arbeiten um den Klett zu befestigen - oder die Verstellung des Gürtels generell mit Druckknöpfen zu regeln.

Wir haben uns für Klett entschieden, da dieser eine flexiblere Verstellung zulässt. 

Dazu messen wir die Länge des Kletts vom äußeren Rand bis ca. 1 cm über den Klett selbst hinaus.

Dieses Maß übernehmen wir auf der Vorderseite und markieren alle 5mm die innenliegende Rille mit einem Punkt für das spätere Bohrloch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um die Vernähung zu vereinfachten, bohren wir (hier mit einem Modellbau-Feinbohrer) mit einem 1mm Bohrer die Löcher vor, indem wir überall dort einbohren, wo wir vorher markiert haben.

Wichtig ist hier ein gerades und gleichmäßiges bohren der Löcher.

ACHTUNG: achtet auf einen entsprechenden Untergrund (starke Holzplatte) beim Bohren.

Hat man sauber gebohrt sieht man das an der Rückseite des Leders, wo der Klett befestigt ist. Die Bohrungen haben den Klett mitgenommen und sind in einer Reihe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vernähung vom Klett (kleine rauhe Fläche)

Wie bei der Klettfläche vorher wird auch hier das Maß genommen (vom Rand bis ca. 1cm über den geklebten Klett) und hier auf der Rückseite markiert. Hier ziehen wir nochmals mit dem Rillenzieher eine Vertiefung, damit die Naht später besser in dieser liegt.

Man kann auch die Markierung auf der Vorderseite anbringen, allerdings ist das beim rauhen Klett schwierig und auch das Bohren später (mit freier Hand) ist erschwert. Daher haben wir uns entschieden die Markierungen auf der Rückseite anzubringen und von dort aus durchzubohren.

Anschließend wird - wie ebenfalls vorher beim ersten Klett - alle 5mm eine Markierung angebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind die Markierungen angebracht kommt die kleine Bohrmaschine mit dem 1mm-Bohrer zum Einsatz und bohrt hier von der Rückseite des Leders nach vorne durch.

ACHTUNG: achtet auf einen entsprechenden Untergrund (starke Holzplatte) beim Bohren.

Hat man das ebenso sauber und gerade gearbeitet schaut das Ergebnis so aus wie auf dem Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im nächsten Step erfolgt nun die Vernähung. Hierzu verwenden wir eine stärkere Nadel und einen Leinengarn in passender Farbe.

Wir haben uns für die Vernähungsart der doppelten Vernähung entschieden, d.h. einmal vor und dann einmal wieder zurück nähen. Dadurch benötigen wir keinen Unterfaden.

Wichtig ist dabei den Leinengarn immer wieder mal fest anzuziehen damit er auch gut anliegt und das Klett fest am Leder hält.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hat man beide Klettflächen sauber vernäht sollte das Ergebnis jetzt so aussehen.

Hinweis zum Klett: die rauhe Fläche vom Klett liegt auf dem Leder oben auf, weil es die Fläche ist die vom Kostüm weggeht und unter dem Verstellbereich liegt. Da die rauhe Klettfläche gerade bei Stoffen immer sehr gerne diese "festhält", sollte eben dieser Teil des Kletts nicht gerade in Richtung Stoff liegen.

Die flauschige Fläche dagegen verhält sich neutral zu den Stoffen und kann somit in Richtung des Kostüms liegen - daher die Befestigung auf der Innenseite.

Diese Fläche ist auch größer, weil man dann den Gürtel in einem größeren Bereich verstellen kann. Je weiter man diese Fläche ausbaut, desto mehr Verstellung kann man erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der nächste Arbeitsschritt befasst sich mit dem Mittelteil des Gürtels selbst: dem Schloß und die Halterungen für die kleinen Laschen für den Mittelgürtel.

Damit wir wissen, wo wir mit dem Langlocheisen die Löcher für die kleinen Schlaufen einschlagen, wird das Schloß ungefähr auf die Mitte des Gürtels gelegt. Links und rechts vom Schloß lässt man ca. 1,5cm frei und zieht mit dem Bleistift eine senkrechte Linie.

Diese Linie zeigt die Stelle an, wo das Langlocheisen von der Breite her angesetzt wird (äußere Kante vom Langlocheisen).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit man auch die Höhe für die Langlocheisen hat, legt man nun den dünnen Mittelgürtel auf und richtet diesen so aus, wie er später auf dem Gürtel liegen wird.

Dann zieht man ober- und unterhalb vom Gürtel eine kurze längliche Linie, die sich mit den vorher angebrachten Längslinien verbindet.

Dadurch erhält man jetzt an vier Ecken eine Markierung, wo das Langlocheisen angesetzt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier sieht man, wie man das Langlocheisen an der Markierung ansetzt.

Wir verwenden hier ein 19mm Langlocheisen, da man dazu passend kleine Stücke vom 20mm Mittelgürtel verwenden und durchziehen kann.

Mit ein paar kräftigen Schlägen (an den festen Untergrund denken) werden nun diese vier Löcher gestanzt. Durch diese werden die Halterungsschlaufen für den Mittelgürtel gezogen.

Hier in der Skizze nochmals die Platzierung der Markierungen und der Löcher:                                

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der nächste Arbeitsschritt befasst sich mit dem Mittelgürtel bzw. den beiden Hälften dafür.

Dazu setzen wir die Streifen links und rechts am Gürtelende an (hier linke Seite am Klett), markieren ca. 4-5 cm über die äußeren Langlöcher und schneiden diese ab.
Der linke Streifen also 4-5cm über die rechten Längerlöcher und der rechte Streifen 4-5cm über die linken Langlöcher.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach erfolgt wie bereits beim Hauptgürtel das abhobeln der Kanten. Sowohl an der Vorder- als auch der Rückseite.

Achtet hier darauf, dass die schmalen Mittelgürtelteile fest liegen (evtl. an einer langen Kante anlegen oder mit Klammer, Zwinge leicht fixieren), da sonst die Arbeit mit dem Kantenhobel holprig wird.

Auch diese abgerundetenen Kanten kann man z.B. mit Gum Tragacnath und einem Kantenglätter bearbeiten um sie später mit passender Kantenfarbe (z.B. Fiebing´s Edge Kote) zu bemalen. Dadurch werden die Kanten noch feiner und schöner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenso wie bei Hauptgürtel werden nun mit dem Rillenzieher die Zierrillen angebracht.

Auch hier gilt wie beim Kantenhobeln: die beiden schmalen Riementeile sollten fixiert sein, da man sonst leicht die Bahn verliert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluß werden die beiden Mittelgürtelteile abgerundet. Dazu kann man - wie hier gezeigt - mit einer Metallscheibe oder ähnlichem die Rundung aufzeichnen und mittels eins Hobby-Bandschleifers abrunden.

Allerdings immer nur eine Seite der beiden Mittelgürtelteile. Das andere Ende bleibt gerade, weil dieses am Gürtelende selbst anliegt.

Die abgerundeten Enden laufen später durch die mittleren Laschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als nächstes Befestigen wir die beiden Mittelgürtelteile an den Enden der Gürtel.

Mit einem Locheisen stanzen wir vor und über einen Schlagniet werden die beiden Mittelgürtelteile links und rechts am Rand des Gürtels befestigen.

Alternativ kann man auch eine Buchschraube nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Doppelt genäht hält besser!

Gemäß dieser Aussage vernähen wir die beiden Mittelgürtel noch zusätzlich um einen absolut guten Halt zu erzielen.

Dazu ziehen wir eine kleine Linie cira 1cm vor dem Niet, markieren alle 5mm mit dem Bleistift einen Punkt auf dieser Linie sowie direkt am oberen und unteren Ende des Mittelgürtels.

Mit dem 1mm Bohrer bohren wir vor und vernähen dieses kurze Stück. Diesen Vorgang kennen wir bereits von der Vernähung des Kletts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der nächste Schritt befasst sich mit der Anbringung der kleinen Kopfnieten, welchen den schmalen Mittelgürtel seitwärts halten.

Dazu markieren wir einmal ca. 5cm und ein weiteres Mal ca. 14 von den Langlöchern entfernt mit dem Bleistift eine senkrechte Linie.

Info: dies genannten Maße von 5 und 14cm sind frei und passen sich der Gesamtlänge des Gürtels an. Je länger der Gürtel ist, desto mehr sollten sie auseinander liegen..je kürzer der Gürtel, desto enger ist der Abstand.

Dann wird der Mittelgürtel so aufgelegt, wie er später liegen soll. Dort wo die senkrechten Linien sind markieren wir die Ober- und Unterkante des Mittelgürtels mit einem Querstrich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind alle Markierungen gesetzt, werden mit einem kleinen Locheisen die Löcher für die Kopfnieten gesetzt.

Das Locheisen ist so anzusetzen, dass das zu stanzende Loch circa in der Mitte der senkrechten und waagrechten Markierung liegt.

Sollte der Abstand in der Höhe der beiden Löcher zu weit auseinander liegen, so wackelt der Mittelgürtel später zwischen den Kopfnieten hin und her. Damit das nicht der Fall ist, sollte der Mittelgürtel schon etwas straf zwischen den Kopfnieten liegen.

Info: es empfiehlt sich diesen Vorgang vorher an einem Stück Restleder auszuprobieren um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie man das Locheisen passend ansetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind alle Arbeitsschritte geleistet, sollte man den Gürtel jetzt wie abgebildet vor sich haben.

Die Klettflächen sind verklebt und vernäht, die Lochungen für die kleinen Schlaufen in der Mitte sowie die Lochungen für die Kopfnieten sind vorhanden, der Mittelgürtel Vernietet und vernäht.

 

 

 

 

 

 

 

Nun folgt die Herstellung der kleinen Schlaufen, welche links und rechts vom Schloß liegen. Wir haben uns entschieden diese so zu fixieren, weil dadurch der Mittelgürtel einen sehr guten Halt bekommt.

Dazu nehmen wir ein übriges Stück vom Mittelgürtel und ziehen es durch die Langlöcher. Wichtig dabei ist, dass man vorne den Mittelgürtel so legt, wie er später sein wird: nämlich doppelt (einmal vor und einmal zurücklaufend).

Auf der Rückseite zieht man den Lederriemen straf, schlägt in um und markiert sie Stelle wo man abschneiden muß.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da wir dieses Teil 2 x benötigen, kann der Arbeitsvorgang gleich auf das andere Teil "kopiert" werden.

Der kleine Streifen wird wieder an den Kanten gehobelt und mit Zierrillen versehen (wie vorher beim Haupt- und Mittelgürtel).

Jeweils ein Ende wird abgerundet (wie vorher beim Mittelgürtel) und durch  eine größeres Locheisen ein Loch für die Buchschraube gestanzt.

Achtet wie immer beim Stanzen auf einen festen Untergrund.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach wird der erste Vorgang wiederholt, indem einer der beiden Streifen durch die Langlöcher gesteckt wird. Wichtig ist vorne wieder den Mittelgürtel doppelt zu haben (einmal hin und einmal zurücklaufend).

Wenn der kleine Riemen auf der Rückseite fest angezogen wurde, wird er wie auf dem Bild ersichtlich umgeschlagen, so dass das gestanzte Loch oben aufliegt. Mit einem Stift wird nun der Sitz des Loches auf das Leder darunter übertragen.

Im nächsten Schritt wird der Lederstreifen wieder aus dem Gürtel gezogen und die Markierung mit dem Locheisen eingeschlagen.

Somit hat man jetzt die Lochungen für die Buchschrauben, welche diese kleinen Laschen auf der Rückseite des Gürtels verschließen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem die Bestigungslöcher für die Buchschrauben gestanzt sind, werden die beiden kleinen Laschen durch die Langlöcher gezogen und hinten mit der Buchschraube verschlossen.

Alternativ kann man auch einen Schlagniet verwenden. Allerdings ist das vom Platz her etwas eng - daher haben wir uns für die Buchschraube entschieden.

Vorne sollten die beiden Laschen jetzt so aussehen wie auf dem Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt können auch so langsam die Kopfnieten in die vorgesehenen Lochungen eingeschraubt werden. Sie geben dem Mittelgürtel seitlich halt.

Die abgerundeten Enden des Mittelgürtels werden durch die kleinen Laschen gesteckt, damit nun das Schloß befestigt werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie im Bild ersichtlich werden die schmalen aberundeten Enden des Mittelgürtels durch die Schloßhalterungen gezogen und laufen dann wieder durch die Lederlaschen zurück.

Wenn diese Laschen entsprechend straf gezogen wurden, sollten die Mittelgürtel dort etwas schwer durchgehen.

Das verhindert, dass der Mittelgürtel einfach ohne Halt durchrutscht und ermöglicht aber gleichzeitig eine stufenlose Verstellung .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir nähern uns so langsam dem Ende.

Als letzter Arbeitsgang steht nun die rückwärtige Lasche auf dem Programm, welche den Übergang des Verschlusses hinten verdeckt und zusätzlich den Gürtel besser zusammenhält.

Dazu schließen wir den Gürtel kurz über die Klettflächen und legen das Lederstück, welches wir schon am Anfang des Gürtelbaus vorbereitet haben, über den Verschlußbereich, zieht den Lederstreifen etwas straf und markiert die Stelle wo er endet.

Danach öffnet man den Streifen wieder und markiert (wie schon vorher beim Bohren) an den Rändern ein paar Bohrlöcher. Idealerweise bietet sich dafür die äußere Rille an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lasche wird mit ein paar Klammern so zusammengehalten, wie sie später am Gürtel liegt. Zur Orientierung dient die vorher angebrachte Markierung.

Danach bohrt man die Löcher mit dem 1mm Bohrer vor, so dass sie komplett durch die beiden Lederflächen gehen. Im Anschluß wird die Lasche vernäht.

Alternativ kann die Lasche auch über Schlagnieten oder Buchschrauben verschlossen werden.

Danach ist die Lasche fertig und kann über den Gürtel gezogen werden. Wie erwähnt, verdeckt sie hinten den Übergang und hält den Gürtel zusätzlich fester zusammen. Daher ist es wichtig, dass sie Lasche nicht zuviel Spielraum hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dementsprechend sollte das Arbeitsergebnis jetzt so aussehen.

Der Gürtel ist im soweit fertig uns einsatzbereit.

 

 

 

 

 

 

 

Am Schluß empfiehlt es sich den Gürtel auf jeden Fall mit Lederbalsam oder Lederfett einzureiben. Durch spezielle Verfahren (wie z.B. leichtes Erhitzen der Kanten) kann man einen guten "used-look" erzielen. Hier ist allerdings mit entsprechender Sorgfalt zu arbeiten, da nicht jedes Leder alles verträgt.

Ebenso kann man die Kanten zusätzlich mit z.B. Gum Tragacnath und einem Kantenglätter bearbeiten um sie später mit passender Kantenfarbe (z.B. Fiebing´s Edge Kote) zu bemalen.

Idealerweise ist es immer gut, sich an Reststücken zu versuchen und zu testen, bis man ein Ergebnis erreicht hat, mit dem man selbst zufrieden ist.

Wie im Eingangstext erwähnt möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass es natürlich einige andere Arten und Arbeitsweisen gibt um solche Jedi-Gürtel zu fertigen. Jeder der das macht hat sich im Laufe der Zeit seinen Weg dafür festgelegt. Es gibt für das ein oder andere sicherlich ein PRO und CONTRA, manches ist gut und praktisch, manches "nicy to have".

Ebenso kann man den Gürtel hier weiter verändern, in dem man z.B. mehr Zierrillen anbringt, einen andersfarbigen Mittelgürtel verwendet oder sogar zwei Mittelgürtel einsetzt. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Wir hoffen dennoch, dass ihr mit dieser kleinen Anleitung arbeiten könnt. Für Anregungen, Hinweise und Tipps zur Verbesserung sind wir immer dankbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben dem klassischen Jedi-Gürtel kann man  hier eigene Kreationen und Ausführungen entwerfen sowie fertigen ohne den optischen Charakter eines Jedi-Gürtels zu verlieren,
aber gleichzeitig einen persönlichen Touch zu erzielen, der eine gewisse Besonderheit und Exclusivität besitzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier möchten wir eine Bauanleitung für einen Jedi-Gürtel zeigen und erklären.

Dies ist allerdings eine Fertigungsart, wie sie bei der "Sternenwelt" praktiziert wird. Jeder, der bereits einmal solche Gürtel gefertigt hat, besitzt seine eigene Art und Vorgehensweise,
verwendet unter Umständen andere Materialien oder hat einen anderen Herstellungsprozess, so dass die hier gezeigte Anleitung keine allgemeine Richtschnur darstellt
sondern eben nur die Art und Weise wie die Gürtel hier hergestellt werden.

Folgende Materialen wurde benutzt:
Lederriemen 6cm Breite (Hauptgürtel), Lederriemen 2cm (Mittelgürtel), Steckschloss, 8 Kopfnieten mit Schrauben, 2 Buchschrauben 8mm mit Schrauben, 2 Schlagnieten, Klett 5cm, Kleber, Leinenzwirn.

Folgende Werkzeuge wurden benutzt:
Messer/Cutter, Schere, Nadel (für Leinenzwirn, Hammer, Schraubendreher, Lineal und Bleistift, Kantenhobel, Rillenzieher, Locheisen klein (für Schlagnieten), Locheisen mittel (für Buchschrauben),Schlageisen für Langloch (hier 19mm), Hartholzunterlage, Feinbohrer mit 1mm Bohrer.

Hinweis:
Der breite Riemen für den Hauptgürtel sollte ca. 15cm länger sein, als der Umfang wo gemessen wurde,
so dass eine gute Überlappung bzw. eine größere Verstellmöglichkeit durch den Klett gegeben ist. Dazu kommen dann noch ca. 15cm für die hintere Blende.
Der mittlere Riemen sollte ca. 25cm länger sein als der Hauptgürtel, da hier noch Material für die kleinen Laschen benötigt wird.

Ist 90cm Umfang gemessen worden, werden somit ca. 120cm für den Hauptgürtel inkl. hinterer Blende und ca.115cm für den Mittelgürtel benötigt

Danach werden über den Rillenzieher die Zierrillen in das Leder gezogen. Je nach Stärke der Rillen und des Leders empfiehlt es sich 2-3 mal die Linie zu ziehen um eine entsprechende Tiefe zu erreichen.

Am hier gezeigten Gürtel (6cm Höhe) werden oben und unten je
2 Zierrillen eingezogen. Wie viele Rillen man einzieht ist eine rein persönliche Geschmackssache.

Diese Zierrillen sind eine rein optische Sache um den Gürtel ein höherwertigeres Aussehen zu verleihen.

Wichtig dabei ist den Rillenzieher gleichmäßig am Rand entlang zu ziehen und nicht ständig abzusetzen. Evtl. sollte man den Lederriemen dazu fixieren, damit er sich nicht bewegen kann (Klemme oder Kante zum anlehnen).

 

Zum Anfang werden am Leder des Hauptgürtels die Kanten auf beiden Seiten des Leders mit dem Kantenhobel bearbeitet und "gebrochen".

Damit erhält der Gürtel  eine halbrunde Kante was verhindert, dass sich das Leder wölbt.

Wenn man möchte kann man diese halbrunden Kanten zusätzlich z.B. mit Gum Tragacnath und einem Kantenglätter bearbeiten um sie später mit passender Kantenfarbe (z.B. Fiebing´s Edge Kote) zu bemalen. Dadurch werden die Kanten noch feiner und schöner.

 

Hier wurden die  Energiekapseln und der Covertec-Clip auf kleine Laschen mit Schlaufen gesetzt. Diese Laschen sind fest mit dem Gürtel verbunden und haben nach hinten eine ähnliche optische Befestigung wie der Mittelgürtel vorne beim Metallschloss.

 

 

 

 

 

 

Bei diesem Gürtel wurde mit zwei Farben gearbeitet. Die Kapseln und der Covertec-Clip sind auf zwei größere Aufschiebeschlaufen befestigt. Die Schlaufe mit dem Covertec ist eingestanzt, so dass dieser sicher und fest sitzt. Die Schlaufe für die 4 Kapseln hat vorne zusätzlich ein kleines Band, welches diese zusätzlich hält. Die Schlaufen sind nicht fest mit dem Gürtel verbunden und können somit frei
verschoben werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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